Jeder Schüler sollte einmal dort gewesen sein

Mag. Peter Palk

Mit der Forderung, dass jede/r Jugendliche/r während seiner/ihrer  schulischen Laufbahn das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen besucht haben solle, um somit für die dunklen Seiten der österreichischen Geschichte sensibilisiert zu werden, ging Staatssekretärin Karoline Edtstadler an die Öffentlichkeit (OÖN, 26. Jänner 2018). Am Freitag, den 9. Februar kamen die Schüler/innen der 5AK und der 5BK diesem Aufruf nach.

Um 10.00 Uhr war der Beginn der Führung geplant. So ging sich vorher noch ein kurzer Stopp im Steinbruch bzw. bei der Todesstiege aus, die im Winter aus Sicherheitsgründen gesperrt ist. Klassenweise aufgeteilt, ging es dann pünktlich los.  Appellplatz, Blick auf das ehemalige Zeltlager, Krematorium und Gaskammer, das Innere einer Baracke, Duschräume und Klagemauer, Denkmalpark, Sportplatz der SS und ehemaliges Krankenlager – nur einige Stationen des zweistündigen Rundganges, bei dem jederzeit Fragen gestellt werden konnten.

Immer wieder erschütternd die Dimension der Vernichtung, immer wieder beklemmend der Gang durch das ehemalige Konzentrationslager. Mit dieser Exkursion soll einerseits in Erinnerung gerufen werden, wozu Menschen fähig waren und wie weit Verblendung, Verhetzung  und Manipulation führen  konnten, andererseits soll auch gezeigt werden, was eine Politik der Gewalt und der Angst bewirken konnte, sodass ein Wegschauen oft verständlich wurde. Gerade in der heutigen Zeit ist daher Information enorm wichtig, leider waren es nur 29 Schüler/innen, die an der Exkursion teilnahmen.

Wehret den Anfängen, nie mehr Faschismus!

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