Die 3AK im Diakoniewerk Gallneukirchen

 Beatrice Himmelbauer und Kathrin Siegl

Am Dienstag, den 11. Februar 2014 machten wir, die 3AK, mit unserer Religionslehrerin Frau Professor Rudorfer eine Exkursion ins Diakoniewerk Gallneukirchen.

Wir wurden dort zuerst von Fr. Juliana Hablesreiter über die verschiedenen Beeinträchtigungen der Mitarbeiter im Werk und deren Aufgabenbereiche aufgeklärt. Zusätzlich sahen wir einen Film, durch den wir viele Einblicke in das Leben der Menschen mit Beeinträchtigung gewinnen konnten.
Bevor wir zum Streichelzoo des Diakoniewerks und in die Werkstätten gingen, erzählten uns zwei Mitarbeiter mit Behinderung (Sarah und Thomas) über ihr Leben und ihre Arbeit im Diakoniewerk. 
Im Streichelzoo konnten wir beobachten, wie zwei Autisten mit ihren Betreuern die Ställe ausmisteten und alle Tiere versorgten. Von den Tieren faszinierte unsere Klasse am meisten Otto, das Hängebauchschwein.
Danach ging es in die verschiedenen Werkstätten (Medienwerkstatt, Holzwerkstatt, Metallwerkstadt, Tonwerkstatt) und wir konnten sehen, welche speziell für beeinträchtigte Menschen gebaute Maschinen die Arbeit dieser Menschen erleichtern. Unser Mitschüler Markus durfte einen Hometrainer, der als Säge umfunktioniert wurde, ausprobieren.

Es ist sehr beeindruckend, welche Produkte von den dort arbeitenden Menschen hergestellt werden können, wie zum Beispiel sehr schöne Holzfiguren, Tonfiguren und Plakate.

Uns hat der Besuch des Diakoniewerks sehr viele Eindrücke in die Welt der Menschen mit Beeinträchtigung geboten. Es ist faszinierend, wie sehr sie Spaß daran haben, verschiedenste Aufgaben zu bekommen und diese dann umzusetzen. 
Außerdem ist es sehr beeindruckend, wie die Menschen ihren Alltag meistern und wie sie oft durch ganz kleine, alltägliche Dinge zu den glücklichsten Menschen werden.

Wir finden, dass das Diakoniewerk eine sehr tolle Einrichtung ist, da sie Menschen mit besonderen Bedürfnissen ein harmonisches Umfeld bietet, sodass sie ein schönes, sinnerfülltes Leben führen können.
Außerdem werden viele Aktivitäten und Ausflüge mit diesen Menschen unternommen, wie zum Beispiel Reiten oder eine Wienfahrt, und man akzeptiert sie so wie sie sind und somit fühlen sie sich bei ihren Betreuern geborgen.